TestDaF Musterprüfung 1.¶
Mündlicher Ausdruck – Aufgabe 1.¶
Prüfungsanweisung.¶
Aufgabe 1.
Auf der Internetseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) haben Sie gelesen,
dass der DAAD ein internationales Austauschprogramm mit Studierenden aus vielen Ländern anbietet.
Sie interessieren sich für dieses Programm und rufen beim DAAD an.
Ihre Aufgabe.¶
- Stellen Sie sich vor.
- Sagen Sie, warum Sie anrufen.
- Fragen Sie nach Einzelheiten zum Austauschprogramm.
Zeitvorgaben.¶
- Vorbereitungszeit: 30 Sekunden.
- Sprechzeit: 30 Sekunden.
Beispielantwort.¶
Guten Tag, mein Name ist Eva.
Ich komme aus China und studiere Rechtswissenschaft an der Universität.
Ich habe auf Ihrer Internetseite gelesen, dass Sie ein internationales Austauschprogramm anbieten.
Ich interessiere mich sehr dafür und möchte gern wissen, wie man sich bewerben kann.
Welche Voraussetzungen es gibt und ob es auch Stipendien gibt.
Masterband-Skript (für Tonaufnahme).¶
(2 Sek.).
Aufgabe 1.
(2 Sek.).
Auf der Internetseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) haben Sie gelesen,
dass der DAAD ein internationales Austauschprogramm mit Studierenden aus vielen Ländern anbietet.
Sie interessieren sich für dieses Programm und rufen beim DAAD an.
Stellen Sie sich vor.
Sagen Sie, warum Sie anrufen.
Fragen Sie nach Einzelheiten zum Austauschprogramm.
(30 Sekunden Pause – Vorbereitungszeit).
Weibliche Stimme:
DAAD. Dagmar Wiebe, guten Tag.
(30 Sekunden Pause – Sprechzeit).
Guten Tag, mein Name ist Eva.
Ich komme aus China und studiere Rechtswissenschaft an der Universität.
Ich habe auf Ihrer Internetseite gelesen, dass Sie ein internationales Austauschprogramm anbieten.
Ich interessiere mich sehr dafür und möchte gern wissen, wie man sich bewerben kann.
Welche Voraussetzungen es gibt und ob es auch Stipendien gibt.
(Signalton).
(5 Sekunden Pause).
Mündlicher Ausdruck – Aufgabe 2.¶
Prüfungsanweisung.¶
Aufgabe 2.
Sie treffen Matthias, einen Studienkollegen, im Gemeinschaftsraum Ihres Studentenwohnheims.
Dort wollen Sie gemeinsam einen Film sehen.
Bevor der Film beginnt, fragt Matthias Sie nach den Fernsehgewohnheiten in Ihrem Heimatland.
Ihre Aufgabe.¶
Beschreiben Sie,
- ob viele Menschen in Ihrem Heimatland einen Fernseher haben.
- wie viel Zeit die Menschen dort täglich vor dem Fernsehapparat verbringen.
- welche Art von Fernsehsendungen in Ihrer Heimat sehr beliebt oder bekannt sind.
Zeitvorgaben.¶
- Vorbereitungszeit: 1 Minute.
- Sprechzeit: 1 Minute.
Beispielantwort.¶
Also Matthias, bei uns in China haben sehr viele Menschen einen Fernseher zu Hause.
Sogar in kleineren Städten oder auf dem Land ist das Fernsehen weit verbreitet.
Die meisten Leute sehen täglich fern, meistens abends nach der Arbeit.
Viele verbringen etwa ein bis zwei Stunden pro Tag vor dem Fernseher.
Besonders beliebt sind Nachrichtensendungen, historische Serien und Quizshows.
Junge Leute schauen aber auch gerne Filme oder Serien über das Internet, zum Beispiel auf Plattformen wie iQIYI oder Youku.
Masterband-Skript (für Tonaufnahme).¶
(2 Sek.).
Aufgabe 2.
(2 Sek.).
Sie treffen Matthias, einen Studienkollegen, im Gemeinschaftsraum Ihres Studentenwohnheims.
Dort wollen Sie gemeinsam einen Film sehen.
Bevor der Film beginnt, fragt Matthias Sie nach den Fernsehgewohnheiten in Ihrem Heimatland.
Beschreiben Sie,
ob viele Menschen in Ihrem Heimatland einen Fernseher haben.
wie viel Zeit die Menschen dort täglich vor dem Fernsehapparat verbringen.
welche Art von Fernsehsendungen in Ihrer Heimat sehr beliebt oder bekannt sind.
(1 Minute Pause – Vorbereitungszeit).
Männliche Stimme:
Spielt das Fernsehen bei euch eine große Rolle?
(1 Minute Pause – Sprechzeit).
Also Matthias, bei uns in China haben sehr viele Menschen einen Fernseher zu Hause.
Sogar in kleineren Städten oder auf dem Land ist das Fernsehen weit verbreitet.
Die meisten Leute sehen täglich fern, meistens abends nach der Arbeit.
Viele verbringen etwa ein bis zwei Stunden pro Tag vor dem Fernseher.
Besonders beliebt sind Nachrichtensendungen, historische Serien und Quizshows.
Junge Leute schauen aber auch gerne Filme oder Serien über das Internet, zum Beispiel auf Plattformen wie Netflix oder Youtube.
(Signalton).
(5 Sekunden Pause).
Mündlicher Ausdruck – Aufgabe 3.¶
Prüfungsanweisung.¶
Aufgabe 3.
In Ihrem Landeskundekurs sprechen Sie über Familienstrukturen in Deutschland.
Ihre Dozentin, Frau Dr. Weigel, stellt allen Kursteilnehmern eine Grafik zur Verfügung,
die die Veränderung des Heiratsalters in Deutschland zeigt.
Frau Weigel bittet Sie, die Grafik zu beschreiben.
Ihre Aufgabe.¶
- Erklären Sie den anderen Kursteilnehmern zunächst den Aufbau der Grafik.
- Fassen Sie dann die Informationen der Grafik zusammen.
Zeitvorgaben.¶
- Vorbereitungszeit: 1 Minute.
- Sprechzeit: 1 Minute 25 Sekunden.
Beispielantwort (natürlicher Stil, TDN 5 gerecht)¶
Guten Tag Frau Dr. Weigel,
ich stelle heute eine Grafik vor, die das durchschnittliche Heiratsalter in Deutschland zeigt.
Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt und umfassen die Jahre 1990 bis 2005.
Dargestellt sind vier Zeitpunkte: 1990, 1995, 2000 und 2005.
Für jedes Jahr gibt es zwei Balken – ein schwarzer für Frauen und ein grauer für Männer.
Links sieht man die Jahre, unten das Alter in Jahren.
Man erkennt deutlich: Das Heiratsalter ist bei beiden Geschlechtern gestiegen.
1990 lag es bei Frauen bei 28 Jahren und bei Männern bei 31 Jahren.
2005 waren es dann 33 Jahre bei Frauen und 37 Jahre bei Männern.
Insgesamt also ein Anstieg von etwa fünf bis sechs Jahren in nur 15 Jahren.
Außerdem heiraten Männer in jedem Jahr im Durchschnitt etwa 3 bis 4 Jahre später als Frauen.
Zusammenfassend kann man sagen:
Heutzutage warten viele Menschen mit der Ehe, weil Ausbildung, Studium oder der Beruf im Vordergrund stehen.
Vielen Dank.
Masterband-Skript (für Tonaufnahme)¶
(2 Sek.).
Aufgabe 3.
(2 Sek.).
In Ihrem Landeskundekurs sprechen Sie über Familienstrukturen in Deutschland.
Ihre Dozentin, Frau Dr. Weigel, stellt allen Kursteilnehmern eine Grafik zur Verfügung,
die die Veränderung des Heiratsalters in Deutschland zeigt.
Frau Weigel bittet Sie, die Grafik zu beschreiben.
Erklären Sie den anderen Kursteilnehmern zunächst den Aufbau der Grafik.
Fassen Sie dann die Informationen der Grafik zusammen.
(1 Minute Pause – Vorbereitungszeit).
Weibliche Stimme:
Beschreiben Sie uns doch bitte diese Grafik zum Heiratsalter der Deutschen!
(1 Minute 30 Sekunden Pause – Sprechzeit).
Guten Tag Frau Dr. Weigel,
ich stelle heute eine Grafik vor, die das durchschnittliche Heiratsalter in Deutschland zeigt.
Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt und umfassen die Jahre 1990 bis 2005.
Dargestellt sind vier Zeitpunkte: 1990, 1995, 2000 und 2005.
Für jedes Jahr gibt es zwei Balken – ein schwarzer für Frauen und ein grauer für Männer.
Links sieht man die Jahre, unten das Alter in Jahren.
Man erkennt deutlich: Das Heiratsalter ist bei beiden Geschlechtern gestiegen.
1990 lag es bei Frauen bei 28 Jahren und bei Männern bei 31 Jahren.
2005 waren es dann 33 Jahre bei Frauen und 37 Jahre bei Männern.
Insgesamt also ein Anstieg von etwa fünf bis sechs Jahren in nur 15 Jahren.
Außerdem heiraten Männer in jedem Jahr im Durchschnitt etwa 3 bis 4 Jahre später als Frauen.
Zusammenfassend kann man sagen:
Heutzutage warten viele Menschen mit der Ehe, weil Ausbildung, Studium oder der Beruf im Vordergrund stehen.
Vielen Dank.
(Signalton).
(5 Sekunden Pause).
Mündlicher Ausdruck – Aufgabe 4.¶
Prüfungsanweisung.¶
An Ihrer deutschen Hochschule wird über die Umstrukturierung von Fachbereichen nachgedacht.
Ein Teilnehmer schlägt vor, geisteswissenschaftliche Fächer wie Philosophie oder Fremdsprachen zu streichen,
weil es auf dem Arbeitsmarkt nur wenige Angebote für solche Absolventen gibt.
Die finanziellen Mittel sollen stattdessen in technische Studiengänge investiert werden.
Ihre Aufgabe.¶
- Nehmen Sie Stellung zu diesem Vorschlag.
- Wägen Sie die Vor- und Nachteile ab.
- Begründen Sie Ihre Zustimmung oder Ablehnung.
Zeitvorgaben.¶
- Vorbereitungszeit: 3 Minuten.
- Sprechzeit: 2 Minuten.
Beispielantwort (ca. 2 Minuten).¶
Vielen Dank, Frau Professor Barn, dass ich meine Meinung äußern darf.
Ich halte den Vorschlag, geisteswissenschaftliche Fächer zu streichen, für problematisch.
Natürlich verstehe ich, dass technische Studiengänge auf dem Arbeitsmarkt oft bessere Chancen bieten.
In Bereichen wie Informatik oder Maschinenbau gibt es viele offene Stellen.
Aber Geisteswissenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft.
Fächer wie Philosophie oder Sprachwissenschaft fördern kritisches Denken, kulturelles Verständnis und Ethik.
Gerade in einer globalisierten Welt sind interkulturelle Kompetenzen und kommunikative Fähigkeiten sehr wichtig.
Außerdem würde ein vollständiger Fokus auf technische Studiengänge das Bildungssystem einseitig machen.
Universitäten sollen nicht nur für den Arbeitsmarkt ausbilden,
sondern auch zur Persönlichkeitsbildung beitragen und den demokratischen Diskurs fördern.
Ein Nachteil der Geisteswissenschaften ist sicher,
dass der Berufseinstieg manchmal schwieriger ist und die Verdienstmöglichkeiten geringer sind.
Trotzdem finde ich, dass Vielfalt an der Hochschule erhalten bleiben muss.
Zusammenfassend bin ich klar gegen diesen Vorschlag.
Statt zu streichen, sollten wir über bessere Verbindungen zwischen Geistes- und Technikwissenschaften nachdenken.
Nur durch Interdisziplinarität kann unsere Gesellschaft zukunftsfähig bleiben.
Vielen Dank.
Masterband-Skript (für Tonaufnahme).¶
(2 Sek.).
Aufgabe 4.
(2 Sek.).
An Ihrer deutschen Hochschule wird über die Umstrukturierung von Fachbereichen nachgedacht.
In einer Diskussionsveranstaltung schlägt ein Teilnehmer vor,
geisteswissenschaftliche Fächer wie Philosophie und Fremdsprachen zu streichen,
weil es für diese Studiengänge auf dem Arbeitsmarkt nur wenige Angebote gibt.
Die Gelder sollen stattdessen in technische Fächer fließen.
Sie möchten sich zu diesem Vorschlag äußern.
Wägen Sie die Vor- und Nachteile ab.
Begründen Sie Ihre Zustimmung oder Ablehnung.
(3 Minuten Pause – Vorbereitungszeit).
Weibliche Stimme:
Ja bitte, Sie möchten dazu etwas sagen?
(2 Minute Pause – Sprechzeit).
Vielen Dank, Frau Professor Barn, dass ich meine Meinung äußern darf.
Ich halte den Vorschlag, geisteswissenschaftliche Fächer zu streichen, für problematisch.
Natürlich verstehe ich, dass technische Studiengänge auf dem Arbeitsmarkt oft bessere Chancen bieten.
In Bereichen wie Informatik oder Maschinenbau gibt es viele offene Stellen.
Aber Geisteswissenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft.
Fächer wie Philosophie oder Sprachwissenschaft fördern kritisches Denken, kulturelles Verständnis und Ethik.
Gerade in einer globalisierten Welt sind interkulturelle Kompetenzen und kommunikative Fähigkeiten sehr wichtig.
Außerdem würde ein vollständiger Fokus auf technische Studiengänge das Bildungssystem einseitig machen.
Universitäten sollen nicht nur für den Arbeitsmarkt ausbilden,
sondern auch zur Persönlichkeitsbildung beitragen und den demokratischen Diskurs fördern.
Ein Nachteil der Geisteswissenschaften ist sicher,
dass der Berufseinstieg manchmal schwieriger ist und die Verdienstmöglichkeiten geringer sind.
Trotzdem finde ich, dass Vielfalt an der Hochschule erhalten bleiben muss.
Zusammenfassend bin ich klar gegen diesen Vorschlag.
Statt zu streichen, sollten wir über bessere Verbindungen zwischen Geistes- und Technikwissenschaften nachdenken.
Nur durch Interdisziplinarität kann unsere Gesellschaft zukunftsfähig bleiben.
Vielen Dank.
(SIGNALTON).
(5 Sekunden Pause).
Mündlicher Ausdruck – Aufgabe 5.¶
Prüfungsanweisung.¶
Ihr Freund Simon ist ausländischer Student und kurz vor seinem Studienabschluss in Deutschland.
Er hat ein gutes Stellenangebot von einer deutschen Firma bekommen.
Eigentlich möchte er aber lieber in sein Heimatland zurückkehren.
Leider sind dort die Berufsaussichten nicht so gut.
Simon fragt Sie um Rat.
Ihre Aufgabe.¶
- Wägen Sie Vorteile und Nachteile der beiden Möglichkeiten ab.
- Begründen Sie Ihre Meinung.
Zeitvorgaben.¶
- Vorbereitungszeit: 1 Minute.
- Sprechzeit: 1 Minute 30 Sekunden.
Beispielantwort (ca. 1:25 Min.).¶
Hallo Simon,
ich kann verstehen, dass du im Moment unsicher bist.
Beide Optionen haben Vor- und Nachteile.
Wenn du in Deutschland bleibst, bekommst du einen sicheren Job und gute Arbeitsbedingungen.
Du kannst wertvolle Berufserfahrung sammeln und dich finanziell absichern.
Außerdem gibt es in Deutschland viele internationale Firmen und Entwicklungsmöglichkeiten.
Auf der anderen Seite bedeutet ein Leben im Ausland auch, dass du weit weg von deiner Familie bist.
Vielleicht vermisst du deine Heimat, deine Freunde und deine Kultur.
Wenn du zurückgehst, bist du zu Hause, das ist emotional oft sehr wichtig.
Aber du hast selbst gesagt, dass die Jobchancen dort nicht so gut sind.
Es könnte schwierig werden, eine Stelle zu finden, die zu deinen Qualifikationen passt.
Ich würde dir raten, erstmal in Deutschland zu arbeiten.
Du kannst Berufserfahrung sammeln, Geld sparen und dir später überlegen, ob du zurückgehen möchtest.
Vielleicht kannst du mit dieser Erfahrung auch in deinem Heimatland später etwas bewegen.
Also: Nutze die Chance hier, aber schließe die Tür zur Heimat nicht ganz.
Viel Glück bei deiner Entscheidung!
Masterband-Skript (für Tonaufnahme).¶
(2 Sek.).
Aufgabe 5.
(2 Sek.).
Ihr Freund Simon ist ausländischer Student und kurz vor seinem Studienabschluss in Deutschland.
Er hat ein gutes Stellenangebot von einer Firma in Deutschland bekommen.
Eigentlich möchte er aber nach dem Studium lieber in sein Heimatland zurückgehen.
Leider sind dort die Berufsaussichten nicht so gut.
Simon fragt Sie, was er tun soll.
Sagen Sie Simon, wozu Sie ihm raten:
- Wägen Sie Vorteile und Nachteile der beiden Möglichkeiten ab.
- Begründen Sie Ihre Meinung.
(1 Minute Pause – Vorbereitungszeit).
Männliche Stimme:
Was soll ich denn nach dem Studium machen? In Deutschland bleiben oder nach Hause zurückgehen?
(1 Minute 30 Sekunden Pause – Sprechzeit).
Hallo Simon,
ich kann verstehen, dass du im Moment unsicher bist.
Beide Optionen haben Vor- und Nachteile.
Wenn du in Deutschland bleibst, bekommst du einen sicheren Job und gute Arbeitsbedingungen.
Du kannst wertvolle Berufserfahrung sammeln und dich finanziell absichern.
Außerdem gibt es in Deutschland viele internationale Firmen und Entwicklungsmöglichkeiten.
Auf der anderen Seite bedeutet ein Leben im Ausland auch, dass du weit weg von deiner Familie bist.
Vielleicht vermisst du deine Heimat, deine Freunde und deine Kultur.
Wenn du zurückgehst, bist du zu Hause, das ist emotional oft sehr wichtig.
Aber du hast selbst gesagt, dass die Jobchancen dort nicht so gut sind.
Es könnte schwierig werden, eine Stelle zu finden, die zu deinen Qualifikationen passt.
Ich würde dir raten, erstmal in Deutschland zu arbeiten.
Du kannst Berufserfahrung sammeln, Geld sparen und dir später überlegen, ob du zurückgehen möchtest.
Vielleicht kannst du mit dieser Erfahrung auch in deinem Heimatland später etwas bewegen.
Also: Nutze die Chance hier, aber schließe die Tür zur Heimat nicht ganz.
Viel Glück bei deiner Entscheidung!
(SIGNALTON).
(5 Sekunden Pause).
Mündlicher Ausdruck – Aufgabe 6.¶
Prüfungsanweisung.¶
In Ihrem sozialwissenschaftlichen Seminar sprechen Sie heute über die Erwerbstätigkeit von jungen Menschen in Deutschland.
Ihr Dozent, Herr Dr. Krause, hat den Seminarteilnehmern zwei Grafiken ausgeteilt,
die den Anteil der 17- bis 25-Jährigen in Schule, Ausbildung oder Studium bzw. in der Berufstätigkeit zeigen.
Herr Dr. Krause bittet Sie, anhand der Grafiken Ihre Überlegungen zu Gründen und Folgen dieser Entwicklung vorzutragen.
Ihre Aufgabe:¶
- Nennen Sie mögliche Gründe für die dargestellte Entwicklung.
- Stellen Sie dar, welche Auswirkungen Sie für die Zukunft erwarten.
- Verwenden Sie dabei die Informationen der Grafiken.
Zeitvorgaben.¶
- Vorbereitungszeit: 3 Minuten.
- Sprechzeit: 2 Minuten.
Beispielantwort (ca. 2 Min.).¶
Guten Tag, Herr Dr. Krause.
Die zwei Grafiken zeigen, wie sich die Situation junger Erwachsener zwischen 1995 und 2004 verändert hat.
Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt, Datenreport 2006.
In der ersten Grafik sehen wir den Anteil der 17- bis 25-Jährigen, die sich in Schule, Ausbildung oder Studium befinden.
Dieser Anteil ist von 51 % im Jahr 1995 auf 61 % im Jahr 2004 gestiegen.
In der zweiten Grafik geht es um junge Erwachsene in Erwerbstätigkeit.
Hier ist der Anteil im gleichen Zeitraum von 37 % auf 26 % gesunken.
Ein möglicher Grund für diese Entwicklung ist, dass heute mehr junge Menschen studieren wollen.
Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt sind gestiegen, und viele Berufe verlangen heute einen Hochschulabschluss.
Außerdem dauert eine Ausbildung oder ein Studium oft länger als früher.
Viele junge Leute entscheiden sich auch bewusst gegen frühe Erwerbstätigkeit,
um bessere Chancen in der Zukunft zu haben.
Für die Zukunft bedeutet das: Der Einstieg ins Berufsleben wird später erfolgen.
Gleichzeitig steigt aber auch die Qualifikation der jungen Generation.
Langfristig könnte das positive Auswirkungen auf die Wirtschaft haben,
aber kurzfristig kann es zu Fachkräftemangel in bestimmten Branchen kommen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Jugend heute länger lernt,
um später bessere Berufschancen zu haben.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Masterband-Skript (für Tonaufnahme).¶
(2 Sek.).
Aufgabe 6.
(2 Sek.).
In Ihrem sozialwissenschaftlichen Seminar sprechen Sie heute über die Erwerbstätigkeit von jungen Menschen in Deutschland.
Ihr Dozent, Herr Dr. Krause, hat den Seminarteilnehmern zwei Grafiken ausgeteilt,
die den Anteil der 17- bis 25-Jährigen in Schule, Ausbildung oder Studium bzw. in der Berufstätigkeit zeigen.
Herr Dr. Krause bittet Sie, anhand der Grafiken Ihre Überlegungen zu Gründen und Folgen dieser Entwicklung vorzutragen.
Nennen Sie mögliche Gründe für die dargestellte Entwicklung.
Stellen Sie dar, welche Auswirkungen Sie für die Zukunft erwarten.
Verwenden Sie dabei die Informationen der Grafiken.
(3 Minuten Pause – Vorbereitungszeit).
Männliche Stimme:
Welche Gründe sehen Sie für diese Entwicklung? Welche Folgen erwarten Sie?
(2 Minute Pause – Sprechzeit).
Guten Tag, Herr Dr. Krause.
Die zwei Grafiken zeigen, wie sich die Situation junger Erwachsener zwischen 1995 und 2004 verändert hat.
Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt, Datenreport 2006.
In der ersten Grafik sehen wir den Anteil der 17- bis 25-Jährigen, die sich in Schule, Ausbildung oder Studium befinden.
Dieser Anteil ist von 51 % im Jahr 1995 auf 61 % im Jahr 2004 gestiegen.
In der zweiten Grafik geht es um junge Erwachsene in Erwerbstätigkeit.
Hier ist der Anteil im gleichen Zeitraum von 37 % auf 26 % gesunken.
Ein möglicher Grund für diese Entwicklung ist, dass heute mehr junge Menschen studieren wollen.
Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt sind gestiegen, und viele Berufe verlangen heute einen Hochschulabschluss.
Außerdem dauert eine Ausbildung oder ein Studium oft länger als früher.
Viele junge Leute entscheiden sich auch bewusst gegen frühe Erwerbstätigkeit,
um bessere Chancen in der Zukunft zu haben.
Für die Zukunft bedeutet das: Der Einstieg ins Berufsleben wird später erfolgen.
Gleichzeitig steigt aber auch die Qualifikation der jungen Generation.
Langfristig könnte das positive Auswirkungen auf die Wirtschaft haben,
aber kurzfristig kann es zu Fachkräftemangel in bestimmten Branchen kommen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Jugend heute länger lernt,
um später bessere Berufschancen zu haben.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
(SIGNALTON).
(5 Sekunden Pause).
Mündlicher Ausdruck – Aufgabe 7.¶
Prüfungsanweisung.¶
Ihre Freundin Marita sucht ein neues Zimmer.
Marita erzählt Ihnen, dass sie im Studentenwohnheim zwei Zimmer zur Auswahl hat –
ein günstigeres und ein teureres Zimmer mit „Flatrate“.
Marita überlegt, welches Zimmer sie nehmen soll.
Ihre Aufgabe.¶
- Sagen Sie Marita, zu welchem Zimmer Sie ihr raten.
- Begründen Sie Ihre Meinung.
Zeitvorgaben.¶
- Vorbereitungszeit: 1 Minute 30 Sekunden.
- Sprechzeit: 1 Minute 25 Sekunden.
Beispielantwort (ca. 1:25 Min.).¶
Hallo Marita.
Ich finde, du solltest das teurere Zimmer mit Flatrate nehmen.
Auch wenn es ein bisschen mehr kostet, hast du viele Vorteile.
Du musst dich zum Beispiel nicht mehr um Strom oder Internet kümmern.
Das spart dir Zeit und Stress.
Außerdem weißt du genau, wie viel du jeden Monat zahlst.
Du kannst besser planen, ohne Angst vor Nachzahlungen zu haben.
Und oft ist die Internetverbindung in solchen Zimmern auch viel stabiler.
Gerade für unser Studium ist das wirklich wichtig.
Wenn du das günstigere Zimmer nimmst,
musst du vielleicht selbst Verträge abschließen und Rechnungen kontrollieren.
Das ist manchmal kompliziert, besonders für ausländische Studierende.
Ich denke, der Komfort ist den kleinen Preisunterschied auf jeden Fall wert.
Deshalb würde ich dir auf jeden Fall das Zimmer mit Flatrate empfehlen.
So kannst du dich besser auf dein Studium konzentrieren.
Masterband-Skript (für Tonaufnahme).¶
(2 Sek.)
Aufgabe 7.
(2 Sek.)
Ihre Freundin Marita sucht ein neues Zimmer.
Marita erzählt Ihnen, dass sie im Studentenwohnheim zwei Zimmer zur Auswahl hat –
ein günstigeres und ein teureres Zimmer mit „Flatrate“.
Marita überlegt, welches Zimmer sie nehmen soll.
Sagen Sie Marita, zu welchem Zimmer Sie ihr raten.
Begründen Sie Ihre Meinung.
(1 Minute 30 Sekunden Pause – Vorbereitungszeit).
Weibliche Stimme:
Sag mal, meinst du, es lohnt sich, das teurere Zimmer zu nehmen?
(1 Minute 30 Sekunden Pause – Sprechzeit).
Hallo Marita.
Ich finde, du solltest das teurere Zimmer mit Flatrate nehmen.
Auch wenn es ein bisschen mehr kostet, hast du viele Vorteile.
Du musst dich zum Beispiel nicht mehr um Strom oder Internet kümmern.
Das spart dir Zeit und Stress.
Außerdem weißt du genau, wie viel du jeden Monat zahlst.
Du kannst besser planen, ohne Angst vor Nachzahlungen zu haben.
Und oft ist die Internetverbindung in solchen Zimmern auch viel stabiler.
Gerade für unser Studium ist das wirklich wichtig.
Wenn du das günstigere Zimmer nimmst,
musst du vielleicht selbst Verträge abschließen und Rechnungen kontrollieren.
Das ist manchmal kompliziert, besonders für ausländische Studierende.
Ich denke, der Komfort ist den kleinen Preisunterschied auf jeden Fall wert.
Deshalb würde ich dir auf jeden Fall das Zimmer mit Flatrate empfehlen.
So kannst du dich besser auf dein Studium konzentrieren.
(SIGNALTON).
(5 Sekunden Pause).